HR 4.0: Qualifizierung und Arbeitsgestaltung in Unternehmen zwischen Digitalisierung und Industrie 4.0

Unter dem Titel »Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog« fokussiert das Forum Europrofession seit dem Jahr 2009 innovative Themen die »Human Resources« betreffend in Zeiten von Digitalisierung und Internet. Ob Personalauswahl, berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung oder auch Arbeitsplatzmodelle und Arbeitsplatzgestaltung – Interessenten aus allen Teilen Deutschlands kommen an die Europäische Akademie nach Otzenhausen, um für KMUs und Großunternehmen, für Hochschulen und Forschungseinrichtungen, für Verbände, Kammern und Sozialpartner neue Anregungen und frische Ideen zu erhalten und den »Blick über den Tellerrand hinaus« im Netzwerk von Wirtschaft und Wissenschaft zu erproben.

Mit dem 20. Forum zum Thema »HR 4.0 – Qualifizierung und Arbeitsgestaltung in Unternehmen zwischen Digitalisierung und Industrie 4.0« stand am 3. Und 4. Mai 2017 ein hochaktuelles Thema im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen. So referierte Jan Balcke am Beispiel der Airbus Operations GmbH den Weg zu HR 4.0 in der Luftfahrt und Professor Dr. Rainer Anderl von der Technischen Universität Darmstadt stellte das Kompetenzzentrum »Mittelstand 4.0« in Hessen vor. Dr. Holger Naduschewski beleuchtete am Beispiel des Volkswagen Bildungsinstituts den Einfluss demographischer Veränderungen auf die Aus- und Weiterbildung und Jens Mühlner von T-Systems International GmbH sprach über Unternehmensverantwortung in der digitalen Welt am Beispiel von Corporate Digital Responsibility. Dr. Carsten Ullrich hielt einen Vortrag zu KI-basierten Assistenzdiensten auf dem Shopfloor und zeigte am Beispiel verschiedener BMWi- und BMBF-Projekte die Potenziale von Arbeitsplatz-integrierten Informations- und Wissensdiensten und des informellen Lernens auf dem Shopfloor auf.

Professor Dr. Christoph Igel war verantwortlich für die Konzeption und das Programm des Forum Europrofession 2017 und begleitete an beiden Tagen durch die Veranstaltung. Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen an der durch die Asko-Europa-Stiftung finanzierten Veranstaltung teil.