8. Forum-Europrofession | 6. November 2002

E-Learning in der Bewährungsprobe

Nach großer Euphorie und vielen Vorschusslorbeeren wird das Thema E-Learning inzwischen allseits etwas nüchterner betrachtet. Nüchtern und reduziert auf die Potenziale und eindeutigen Grenzen ging man auch beim Forum Europrofession 2002 mit dem Thema um. Die eingeladenen Experten widmeten sich den Inhalten, die sie in ihrer Praxis über E-Learning vermitteln und erörterten den sinnvollen Einsatz von E-Learning.

Die hierarchische Einbindung der E-Lernenden in die Struktur der Unternehmen und die optimale Gewichtung der E-Learning-Anteile in einer Maßnahme nach der Prämisse „Wie viel E-Learning verträgt der Mensch?“ waren Themen in der Podiumsdiskussion am Nachmittag.

Drei der Expertenreferate bezogen sich auf das Praxisprojekt 2002 der Stiftung Europrofession in Zusammenarbeit mit der TOP GmbH. Analysiert und evaluiert wurden in diesem Projekt die Auswirkungen eines unterschiedlich gewichteten Einsatzes von E-Learning- und Präsenzlernphasen in der IHK-zertifizierten Fortbildungsmaßnahme „Fachberater/in in Bau- und Heimwerkermärkten IHK-(Online)“. Die Prüfungsergebnisse, die Anfang November 2002 bei der IHK des Saarlandes vorlagen, zeigten, dass die „E-Learner“ ebenso erfolgreich waren wie die Gruppe der herkömmlichen Lerner mit weniger E-Learning- und mehr Präsenzlernanteilen.

In diesem positiven Projektergebnis spiegelt sich der Grundtenor des Veranstaltungsergebnisses wider: E-Learning wird als Herausforderung und als Potenzial in den Unternehmen verstanden. Insgesamt ist eine positive Entwicklung in Richtung E-Learning zu verzeichnen. Die Unternehmen haben erkannt, dass sie in der beruflichen Qualifizierung ihrer Mitarbeiter an E-Learning nicht mehr vorbeikommen.

Hier finden Sie die Programmübersicht.