12. Forum-Europrofession | 07. bis 08. November 2006

Unternehmenskommunikation in Zeiten von Globalisierung und Shareholder Value

Die Globalisierung im Sinne einer Liberalisierung des Welthandels ist seit der Verbreitung dieses Begriffs in den 90er Jahren inzwischen zu einem elementaren Thema in der Wirtschaft geworden. Für Unternehmen resultiert daraus ein verschärfter Standortwettbewerb. Branchenübergreifend entschließen sich immer mehr Unternehmen im internationalen Wettbewerb zur Expansion über die nationalen Grenzen hinweg. Überkapazitäten und eine steigende Angebotsvielfalt sind die Folge.

Die damit einhergehende Abkehr von bisherigen bewährten wirtschaftspolitischen Instrumenten bedeutet einerseits eine große Herausforderung für Unternehmen, birgt andererseits aber auch Chancen. Die Konfrontation mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen, divergentem Konsumentenverhalten und veränderten soziokulturellen Gegebenheiten gilt es dennoch subtil und professionell zu bewerkstelligen.

Die Teilnehmer des Forums konnten beispielhaft mitnehmen, welche Strategien erfolgreiche Unternehmen im In- und Ausland entwickelt und umgesetzt haben, z. B.

  • dass Kaufhof sein Spielwarensortiment nach Übernahme der Inno-Warenhäuser für den belgischen Markt komplett aus dem Programm nehmen musste,
  • dass Carrefour sich aus Tschechien zurückzog, weil Ware, Marken und das französische Image beim tschechischen Kunden nur geringe Akzeptanz fanden,
  • warum britische Unternehmen von Nachwuchsführungskräften in Tschechien als potentielle Arbeitgeber präferiert werden,
  • welche unternehmenskulturellen Veränderungen Mitarbeiter einer englischen Handelskette nach erfolgter Fusion erlebten,
  • was Unternehmen und einzelne Mitarbeiter tun können, um ihre CI tatsächlich mit Leben zu erfüllen.

In der Podiumsdiskussion unter Leitung des Handelsexperten Prof. Dr. Bernd Hallier/EHI, konnten die einzelnen Thesen und Einblicke vertieft werden.

Hier finden Sie die Programmübersicht.