13. Forum-Europrofession | 06. bis 07. November 2007

Mitarbeiterqualifizierung gestern, heute und morgen

Experten aus Handel, Schule, Hochschule und Consulting waren zum Forum Europrofession am 06. und 07. November 2007 eingeladen. Sie erörterten Möglichkeiten und Dimensionen beruflicher Weiterbildung.

Im Kick-off-Meeting am 06.11. standen christliche, traditionelle Werte und Management in einer multikulturellen Globalszene im Mittelpunkt der Diskussionen. Realitätsferner Anachronismus oder zukunfts-weisender Weg?

Fazit von Dr. Hartmut Chr. Lüling:

Wenn wir unsere persönliche Mitte gefunden haben, dann finden wir auch Werte, die im wahrsten Sinne des Wortes alternativ und zukunfts-weisend sind. Und wir werden erleben, dass die kurzfristig als Sack-gassen erscheinenden Werte tatsächlich langfristige, gangbare Wege in die Zukunft sind. Das hat Folgen für uns selbst, für unsere Umgebung und wirkt befruchtend in unsere multikulturelle Global-Szene hinein!

Nachfolgend einige Statements aus den Expertenbeiträgen im Verlauf des Forums:

Die Mitarbeiterqualifizierung ist ein Instrument zur Unterstützung der Unternehmensstrategie.

Medialgestützte Bildungsmodelle tragen bei entsprechender Ausprägung in vielfältiger Weise zur betrieblichen Wertschöpfung bei.

Wenn das Personalwesen nicht in die Unternehmensstrategie einge-bunden ist und seinen Beitrag zur Wertschöpfung leistet, führt das zu deren Erosion. Personalentwicklung greift zu kurz, wenn sie nicht in die Unternehmensentwicklung integriert ist.

Die Vermittlung von Inhalten über E-Learning wird künftig abnehmen. E-Learning, wie es einmal gedacht war, hat sich heute in vielen Fällen überlebt. Das „“Mitmach-Web““ wird die Welt des Lernens und Lehrens drastisch verändern.

Ein menschorientiertes Lernen und Lehren sollte heute im Vordergrund stehen. Wer menschorientiert ausbildet, braucht beim Lernen und Lehren den persönlichen Kontakt. Umso mehr der persönliche Kontakt zwischen dem Lernenden und dem Lehrer z. B. durch den Einsatz von Neuen Medien beschnitten wird, desto höher werden die Anforderungen an die soziale Kompetenz des Lehrers in den noch verbleibenden Kontaktphasen.

Hier finden Sie die Programmübersicht.